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Erstes Konzert der Internationalen Altöttinger Orgeltage 2003: Am kommenden Sonntag, 22. Juni, findet um 19 Uhr in der St. Anna-Basilika Altötting das erste Konzert der Internationalen Altöttinger Orgeltage 2003 statt Die Internationalen
Altöttinger Orgeltage wurden letztes Jahr von Ludwig Ruckdeschel
gegründet, um die hervorragenden Altöttinger Orgeln in den bedeutenden
Kirchenräumen der Stiftskirche und der Basilika mit international
bekannten Interpreten in einer Werkauswahl geistlicher Orgelmusik des
jeweiligen Landes zum Klingen zu bringen. Die bekannte Konzertorganistin Dr. Andrea Pach aus Wien gastiert im ersten Konzert mit folgendem Programm: Österreichische und französische Orgelmusik:
Eintritt
EUR 8.-/ erm 6.- (ab 18.30 Uhr Abendkasse) Vita Dr. Andrea Pach: Andrea Pach absolvierte an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung die Studien Konzertfach und Lehramt Orgel sowie die Studien Musikerziehung, Instrumentalmusikerziehung (Sponsion 1986) und das Doktoratsstudium Musikwissenschaft / Musikerziehung (Promotion 1989). Ihre musikwissenschaftliche Arbeit dokumentiert sich u. a. in den Büchern Karl Walter Leben und Werk und Orgel für Komponisten. Seit 1993 lehrt sie Orgel am Wiener Diözesankonservatorium, seit 1998 ist sie zusätzlich Leiterin des Mädchenchores Maria Regina und unterrichtet Klavier und Orgel am Privatgymnasium Hofzeile, seit 2001 ist sie am Zentrum für Schulpraktikum an der Universität Wien tätig (Schul- und Unterrichtspraktikum) und seit 2003 ist sie Lehrbeauftragte an der Musikuniversität Wien für Unterrichtspraxis Orgel. Derzeit absolviert sie an der Universität in Nijmegen das Studium zum Diplom Spezialist in Gifted Education, ein Zusatzstudium für die Pädagogik hochbegabter Kinder unter Bezug auf die Ziele des European Council für High Ability (ECHA). Andrea Pachs künstlerische Arbeit erstreckt sich auf Konzerte als Solistin in Kathedralen und Domkirchen Europas: St. Sulpice Paris, Hoher Dom zu Mainz, Dom München, Matthiaskirche (Krönungskirche) Budapest, Dom Pécs, Stift Engelberg (größte Orgel der Schweiz), Münster Basel, Stift Altötting, Dom Salzburg und Stephansdom Wien. Sie konzertierte als Solistin bei den Salzburger Festspielen (Dom), in der Gesellschaft der Musikfreunde Wien (Musikverein), dem Wiener Musiksommer (Klangbogen), den Wiener Haydn-Tagen und mit den Grazer Philharmonikern sowie dem Staatsorchester Szentendere. CD-Aufnahmen (Gesamtorgelwerk von Gottfried von Einem) sowie Übertragungen in Rundfunk und Fernsehen (z.B. Licht ins Dunkel) dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Neben einem umfangreichen Repertoire von bedeutenden Werken aus der Zeit des Barock über die Romantik bis in die Moderne ergab sich eine Spezialisierung auf Orgelliteratur des 20. Jahrhunderts und die Übertragung neuer Stilrichtungen auf die Pfeifenorgel (wie z.B. Jazz, Musical). So ist sie gefragte Interpretin für Uraufführungen. Konzertreisen führten sie nach Italien, Belgien, Schweiz, Frankreich, Ungarn und Deutschland. Seit 1993
ist sie künstlerische Leiterin von ORGEL
MODERN: eine Institution, die zur Popularisierung und Förderung neuer
Orgelmusikstile anregt. Sie ist Referentin bei internationalen Kongressen
für zeitgenössische Orgelmusik (Gottfried von Einem-Kongreß
1998, IGNM 2000) und hielt als Gastreferentin ein Seminar für Kompositionsstudenten
an der Wiener Musikuniversität. Um die Orgel von ihrer Standortgebundenheit
zu befreien und zu popularisieren, entwickelte Andrea Pach die erste transportable
Pfeifenorgel mit drei Manualen und Pedal, die SYMBIOSE, deren Einzigartigkeit
durch die Erteilung des Europapatentes 1999 anerkannt wurde. |